Im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen, habe ich lange Jahre in Düsseldorf gelebt. Seit 2010 wohne ich mit meiner Frau in Windeck an der Sieg.
Erste literarische Schreibversuche unternahm ich in den Nullerjahren.
Heute bin ich in der Windecker Schreibrunde aktiv und engagiere mich in der Literaturwerkstatt Altenkirchen. Gern trage ich meine Texte auf Lesungen auch selbst vor.
Aufgewachsen zwischen Wirtschaftswunder und sterbenden Zechen war mir das Widerständige bereits in die Wiege gelegt worden. Gegen den Strom schwimmen war interessant, Hintergründe wichtig, alltägliches eher langweilig.
Nach einem Ausflug ins parteipolitisch Dogmatische, drängte sich das Gemeinsame in den Vordergrund. Auch während der Phasen als Betriebsratsvorsitzender (z.B. im Streik für die 35-Stunden-Woche) und als (nicht nur bequemer) Schulpflegschaftsvorsitzender ist mir die Beschäftigung mit dem politisch-philosophischen nicht abhanden gekommen.
Neue Denkräume erschlossen sich: Hans Peter Dürr, Fridjof Capra, Gregory Bateson. Als sich zum Jahrtausendwechsel attac als ein Bündnis von Akteuren aus einem breiten politischen Spektrum bildete, war ich von Anfang an dabei. Ich war Mitorganisator zweier Düsseldorfer Sozialforen und habe 2003 als Vertreter der „Linken Gruppen“ in einem breiten Düsseldorfer Aktionsbündnis Aktionen gegen den Irakkrieg mitgewirkt. Nachdem attac sich zunehmend in (linker) Einseitigkeit verlor, organisierte ich 2006 eine regionale Gruppe der Global-Marshall-Plan-Initiative und war federführend bei der Gründung des Ökosoziale Forum Deutschland, das nach seiner Gründung im Wuppertal-Institut, 2008, nach wenigen Jahren scheiterte.
Von der Natur angezogen, entschieden wir uns 2009 in der Umgebung von Windeck ein altes Haus zu kaufen. Handwerklich nicht ganz unbegabt, begann ich 2011 die Möglichkeiten unseres Platzes zu nutzen und produktiv zu entfalten. 2013 entstand eine Lehmkuppel „als Anbau“ zu unserem Haus (https://lehmkuppelhaus.de/). Von 2016 bis 2023 war ich in der Flüchtlingshilfe Windeck aktiv.
